"Things for the tree": Kunstdruckkarte nach einem Gemälde von Thomas Benton. Weihnachts- und Neujahrsgrüße von "Tom" Thomas, Rita und "Jessie" Jhosua Benton an das befreundete Ehepaar Ann S. und Ernest Manheim in Kansas City, Mo. aus Chilmark, Mass.






Kennzeichnend ist das Kollegenumfeld, in dem sich Ernest Manheim bewegt. Zahlreiche Briefe belegen ein weites personelles Netzwerk, darunter Briefe vom amerikanischen Soziologen und Kulturhistoriker Harry E(lmer) Barnes (1889-1968), vom amerikanischen Soziologen Herbert Blumer (1900-1987), vom amerikanischen Sozialwissenschaftler Sophonisba P(reston) Breckinridge (1866-1948), vom amerikanischen Soziologen kanadischer Herkunft Ernest W(atson) Burgess (1886-1966), vom amerikanischen Sozialpsychologen und Soziologen H(enry) Warren Dunham (1906-1979), vom amerikanischen Anthropologen Oscar Raymond Eggers (*1920), vom amerikanischen Soziologen Earle E(dward) Eubank (1887-1945), vom amerikanischen Soziologen Ellsworth Faris (1874-1953), vom britischen Anthropologen neuseeländischer Herkunft Raymond William (seit 1973: Sir) Firth (1901-2002), vom amerikanischen Sozialanthropologen Reo Franklin Fortune (*1903), vom deutschen Soziologen und Philosophen Hans Freyer (1887-1969), vom amerikanischen Soziologen Everett C(herington) Hughes (1897-1983), vom amerikanischen Soziologen ungarischer Herkunft Paul Kecskemeti (d.i. Pál Kecskeméti; 1901-1980), vom amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler Dexter Merriam Keezer (1895-1991), vom amerikanischen Soziologen österreichischer Herkunft Paul F(elix) Lazarsfeld (1901-1976), vom amerikanischen Anthropologen Ralph Linton (1893-1953), vom amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler und Soziologen deutscher Herkunft Adolphe Lowe (d.i. Adolph Löwe; 1893-1995), vom britisch-amerikanischen Ethnologen und Sozialanthropologen österreichisch-polnischer Herkunft Bronislaw Kaspar Malinowski (1884-1942), vom chilenischen Soziologen und Rechtsphilosophen spanischer Herkunft José Medina Echevarría (1903-1977), vom amerikanischen Soziologen Robert K(ing) Merton (*1910), vom amerikanischen Soziologen C(harles) Wright Mills (1916-1962), vom österreichischen Soziologen und Rechtsphilosophen Johann Mokre (1901-1981), vom amerikanischen Soziologen Robert A. Nisbet (1913-1996), vom amerikanischen Politologen österreichischer Herkunft Stefan T(homas) Possony (1913-1995), vom amerikanischen Sozialwissenschaftler Stuart A(lfred) Queen (1890-1987), vom amerikanischen Soziologen Edward Byron Reuter (1881-1946), vom amerikanischen Rechtswissenschaftler deutscher Herkunft Max Rheinstein (1899-1977), vom amerikanischen Soziologen David Riesman (1909-2002), vom amerikanischen Kriminologen und Sozialwissenschaftler schwedischer Herkunft (Johan) Thorsten Sellin (1896-1994), vom amerikanischen Sozialwissenschaftler Douglas Waples (1893-1978) und vom amerikanischen Soziologen deutscher Herkunft Louis Wirth (1897-1952).


Ernest Manheim unterhielt auch mit Wissenschaftlern anderer Disziplinen Kontakt, etwa mit dem amerikanischen Germanisten deutscher Herkunft Karl Viëtor (1892-1951) oder dem deutschen Musikwissenschaftler Wilibald Gurlitt (1889-1963). Nicht minder wichtig sind seine Beziehungen zu Künstlern und künstlerisch Interessierten, wobei vor allem auf den amerikanischen Maler und Grafiker Thomas H(art) Benton (1889-1975) hingewiesen werden soll, einem führenden Vertreter des Regionalismus und engen Freund Ernest Manheims.