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Das Arbeiterheim Marienthal

Das neben der Fabrik in der Marienthal-Studie am häufigsten genannte Gebäude ist das »Arbeiterheim Marienthal«, welches 1926 von Marienthaler Arbeitern und Arbeiterinnen in Eigenregie errichtet wurde. Es war seither das kommunikative Zentrum Marienthals und diente während der Feldforschung zur Marienthal-Studie auch als Beobachtungsposten. Neben dem Arbeiterheim wurde ebenfalls 1926 das »Heim der Kinderfreunde« errichtet, Treffpunkt der sozialdemokratischen Jugendorganisationen. Die beiden Gebäude waren die einzigen Marienthals auf Gramatneusiedler Boden, die nicht im Besitz der Textilfabrik Marienthal waren.

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Die Traiteurie (erbaut 1866), Hauptstraße 70, das Fabrikgasthaus der Textilfabrik Marienthal.

Ausschnitt aus einer Postkarte 1905, Wien: M. Heß; Original 9,15 X 14,0 cm.

Quelle: Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich (Graz), Walter Dienstl: Bildersammlung »Marienthal-Gramatneusiedl«, Signatur 43/118.
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Der Gastgarten im Hof der Traiteurie, dem Fabrikgasthaus der Textilfabrik Marienthal (eröffnet 1866).

Ausschnitt aus einer Postkarte 1905, Wien: M. Heß; Original 9,15 X 14,0 cm.

Quelle: Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich (Graz), Walter Dienstl: Bildersammlung »Marienthal-Gramatneusiedl«, Signatur 43/118, & Virtuelles Archiv »Marienthal«, Walter Schmidt: Bildersammlung, Signatur 47/011.001.003.
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Angehörige der Kinderbewahranstalt (erbaut 1844, abgerissen 1992), Oberortsstraße 1, eine Art Kindergarten, eröffnet 1845, geschlossen 1931; seither von der Kirche in Gramatneusiedl als Kindergarten bis 1970 weiterbetrieben.

Foto 1890er Jahre; Original 10,7 X 16,6 cm.

Quelle: Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich (Graz), Walter Dienstl: Bildersammlung »Marienthal-Gramatneusiedl«, Signatur 43/529.
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Spielzeug des Montessori-Kindergartens (»Montessoriheim«) der Textilfabrik Marienthal (erbaut 1893, abgerissen 2005) neben dem Arbeiterwohnhaus Altgebäude, eröffnet 1922, geschlossen 1929.

Foto 1929 aus Rudolf Theuer: Die Aufbauarbeit der Gemeinde in den Jahren 1919–1929. [Gramatneusiedl]: Im Selbstverlag der Gemeinde [1929], S. 10; Original 7,6 X 11,7 cm.

Quelle: Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich (Graz), Virtuelles Archiv »Marienthal«, Rudolf Theuer: Bildersammlung, Signatur 47/006.001.005.
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Links das Arbeiterheim Marienthal (erbaut 1926, abgerissen 1989), geschlossen 1977; rechts im Hintergrund das Angestelltenwohnhaus Mautner-Haus (1926), Dr. Löw-Gasse 1.

Postkarte 1939, Himberg a.d. Ostbahn: Paul Gell, Tabak Hauptverlag; Original 8,6 X 13,7 cm.

Quelle: Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich (Graz), Walter Dienstl: Bildersammlung »Marienthal-Gramatneusiedl«, Signatur 43/157.
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Das Arbeiterheim Marienthal, wichtigster Treffpunkt der Arbeiterschaft Marienthals. Heute befindet sich hier das Gemeindezentrum Gramatneusiedl (eröffnet 1990), Marie-Jahoda-Platz 1.

Foto 1929 aus Rudolf Theuer: Die Aufbauarbeit der Gemeinde in den Jahren 1919–1929. [Gramatneusiedl]: Im Selbstverlag der Gemeinde [1929], S. 15; Original 7,5 X 11,5 cm.

Quelle: Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich (Graz), Virtuelles Archiv »Marienthal«, Rudolf Theuer: Bildersammlung, Signatur 47/006.001.010.
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Das Heim der Kinderfreunde (errichtet 1926, niedergebrannt 1945), Heimstätte der sozialdemokratischen Jugendorganisationen in Marienthal.

Foto 1929 aus Rudolf Theuer: Die Aufbauarbeit der Gemeinde in den Jahren 1919–1929. [Gramatneusiedl]: Im Selbstverlag der Gemeinde [1929], S. 14; Original 7,5 X 11,6 cm.

Quelle: Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich (Graz), Virtuelles Archiv »Marienthal«, Rudolf Theuer: Bildersammlung, Signatur 47/006.001.009.
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Der Musikpavillon mit Kegelbahn im Park Herrengarten (erbaut 1894, abgerissen 1931). Links vorne der Marienthaler Webereidirektor Hermann Gebauer (1870–1955).

Foto 1909; Original 9,7 X 12,9 cm.

Quelle: Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich (Graz), Walter Dienstl: Bildersammlung »Marienthal-Gramatneusiedl«, Signatur 43/426.
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© Reinhard Müller
Stand: September 2010

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