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Marienthal während des Nationalsozialismus

Der »Anschluss« Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938 hatte auch in Marienthal schwerwiegende Folgen. Die Arbeiterschaft schloss sich größtenteils nationalsozialistischen Organisationen an, leistete aber auch Widerstand, insbesondere die kommunistische. Die 1934 durch Kurt Sonnenschein (1906–195?) wiedereröffnete Marienthaler Textilfabrik wurde als so genanntes jüdisches Eigentum von Unternehmern aus Deutschland »arisiert«, also geraubt; Sonnenschein selbst konnte mit seiner Familie nach England flüchten. Und Gramatneusiedl – damit auch Marienthal – verlor seinen Gemeindestatus und wurde bis 1954 Teil von Wien.

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Vorbereitung zur Sprengung des Druckerei-Schornsteins der Textilfabrik Marienthal (erbaut 1896; 36 Meter hoch).

Foto 1930; Original 7,8 X 5,5 cm.

Quelle: Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich (Graz), Walter Dienstl: Bildersammlung »Marienthal-Gramatneusiedl«, Signatur 43/343.
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Sprengung des Spinnerei-Dampfschornsteins II der Textilfabrik Marienthal (erbaut 1895; 54 Meter hoch).

Foto 1942; Original 17,7 X 12,8 cm.

Quelle: Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich (Graz), Virtuelles Archiv »Marienthal«, Georg Grausam: Bildersammlung, Signatur 47/012.002.035.
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Nach der Sprengung des Spinnerei-Dampfschornsteins II der Textilfabrik Marienthal.

Foto 1942; Original 10,1 X 14,6 cm.

Quelle: Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich (Graz), Walter Dienstl: Bildersammlung »Marienthal-Gramatneusiedl«, Signatur 43/396.
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Sprengung des Spinnerei-Dampfschornsteins II der Textilfabrik Marienthal.

Foto 1942; Original 12,8 X 17,7 cm.

Quelle: Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich (Graz), Virtuelles Archiv »Marienthal«, Georg Grausam: Bildersammlung, Signatur 47/012.002.036.
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Der »Hilfszug Bayern«, eine nationalsozialistische Propagandaaktion, im August 1938 vor dem ehemaligen Fabrikgasthaus, nunmehr Gasthaus Karl Bürgermeister (1895–1961).

Foto 1938; Original 5,1 X 7,9 cm.

Quelle: Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich (Graz), Walter Dienstl: Bildersammlung »Marienthal-Gramatneusiedl«, Signatur 43/335.
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Radreigen des Marienthaler Radfahrvereins anlässlich der 1. Mai-Feier vor dem ehemals sozialdemokratischen Arbeiterheim Marienthal.

Foto 1939; Original 7,5 X 11,9 cm.

Quelle: Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich (Graz), Walter Dienstl: Bildersammlung »Marienthal-Gramatneusiedl«, Signatur 43/434.
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Nationalsozialistischer Aufmarsch auf der Hauptstraße auf Höhe des Arbeiterheims Marienthal.

Foto 1939; Original 12,7 X 17,9 cm.

Quelle: Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich (Graz), Walter Dienstl: Bildersammlung »Marienthal-Gramatneusiedl«, Signatur 43/285.
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Ehrengrab auf dem Friedhof von Gramatneusiedl für fünf kommunistische Marienthaler Widerstandskämpfer, die 1944 in Wien hingerichtet wurden.

Foto von Rudolf Andreas Tesar 2004; Original 9,0 X 12,8 cm.

Quelle: Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich (Graz), Virtuelles Archiv »Marienthal«, Rudolf Andreas Tesar: Bildersammlung, Signatur 47/013.001.001.
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© Reinhard Müller
Stand: Juni 2010

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