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Clara Jahoda

geb. Wien, am 24. November 1901

gest. Bristol, am 16. Dezember 1986

Medizinerin, Beteiligte an der Marienthal-Studie

Clara Jahoda, Tochter von Rudolf Jahoda (1862–1924) und Josefine Jahoda, geborene Fuchs (?–1916), war eine Cousine von Marie Jahoda (1907–2001) und Schwägerin des Dirigenten und Komponisten Karl Rankl (1898–1968). Clara Jahoda besuchte das Gymnasium in Wien und gehörte der »Vereinigung sozialistischer Mittelschüler« an. Nach der Matura studierte sie Medizin an der Universität Wien, wo sie 1927 zur Doktorin der Medizin (Dr. med.) promoviert wurde, und arbeitete anschließend als Ärztin in Wien.

In diese Zeit fällt auch Clara Jahodas Mitarbeit beim Projektteam der Marienthal-Studie. Zwischen November 1931 und Mai 1932 führte die damals Dreißigjährige medizinische Untersuchungen an Bewohnern Marienthals durch.

Später arbeitete Clara Jahoda als Ärztin in einem Kinderheim in Berlin, verließ aber nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten Deutschland 1933.

Clara Jahoda kehrte 1933 nach Wien zurück und emigrierte 1934 nach Großbritannien, wo sie bis zu ihrer Pensionierung als Schulärztin in Bristol (Bristol) arbeitete. Hier lebte sie übrigens von August 1938 bis Januar 1939 mit Marie Jahoda zusammen, die sich seit September 1937 im britischen Exil befand.

Über Clara Jahoda auf dieser Website

● Große Chronik von Gramatneusiedl, Marienthal und Neu-Reisenberg:

● Das Projektteam der Marienthal-Studie:

© Reinhard Müller
Stand:
Juli 2011

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