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Große Chronik von Gramatneusiedl, Marienthal und Neu-Reisenberg 1984

1984

Im Februar 1984 wird grundsätzlich beschlossen, den 1970 geschlossenen Kindergarten Gramatneusiedl und die ehemalige Kinderbewahranstalt abzureißen und an deren Stelle ein neues Pfarrheim zu errichten. Am 24. und 25. März 1984 findet der erste Flohmarkt der Pfarre Sankt Peter und Paul statt, um das alte Pfarrheim zu renovieren, damit es bis zur Errichtung eines neuen weiterhin nutzbar bleibe. Es werden etwa 23.000 Schilling eingenommen. Ein zweiter Flohmarkt am 20. und 21. Oktober 1984 erbringt rund 11.000 Schilling. Am 1. November 1984 wird auch der 1. Pfarrheurige im Pfarrheim durchgeführt, der über 4.000 Schilling Reinertrag einbringt. Im April 1985 zeitigt der dritte Flohmarkt 14.000 Schilling Einnahmen.

1984

Am 2. Mai 1984 wird der Vertrag über den Verkehrsverbund Ost-Region zwischen der Republik Österreich und den Bundesländern Niederösterreich, Wien und Burgenland unterzeichnet. In diesen Verkehrsverbund, der am 3. Juni 1984 startet, ist nunmehr auch der Bahnhof Gramatneusiedl integriert. Außerdem führt das Land Niederösterreich eine Pendlerhilfe ein.

1984

Im Juni 1984 wird in den Räumen der ehemaligen Schwesternwohnung (alte Schule), Oberortsstraße 3, welche seit 1977 von der Gemeinde Gramatneusiedl als Mutterberatungsstelle genutzt wurde, ein Heimzimmer für die Jugendgruppe unter Leitung von Doris Fischer, später verheiratete Auer (geb. 1961), eingerichtet. Diese Gruppe schließt sich der »Katholischen Jugend – Katholische Jugend Land« an.

1984

Am 27. November 1984 beginnen die Demonstrationen gegen das geplante Kraftwerk Hainburg (an der Donau, Niederösterreich), welche am 8. Dezember 1984 zur Besetzung der Stopfenreuther Au (heute zu Engelhartstetten, Niederösterreich) führen. Bei der gewaltsamen Räumung am 19. Dezember 1984 gibt es 19 Verletzte.

1984

Im Dezember 1984 bringt die Firma Johann Montag, Gramatneusiedl, beim Chorübergang der Taufkapelle der Kirche Sankt Peter und Paul ein Holzgitter an und versieht die Betonwand vom Kirchenumbau 1949 mit einer Holzkassettendecke.

© Reinhard Müller
Stand: Juni 2010

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