FABRIK & ARBEITERKOLONIE MARIENTHAL

DIE MARIENTHAL-STUDIE

QUELLEN

CHRONIK

BILDER

HÄUSERBUCH

PLÄNE

DIE STUDIE

DAS PROJEKTTEAM

BIBLIOTHEK

ARCHIV

KÜNSTLER-SICHTEN

     

EINFÜHRUNG
 
HOME
IMPRESSUM
FEEDBACK

 
ENGLISH

Arbeitslosigkeit in Österreich 1923 bis 1933

(Gesamtbevölkerung: etwa sieben Millionen)

in Walter Kleindel (geb. 1923): Österreich. Daten zur Geschichte und Kultur. Wien–Heidelberg: Ueberreuter 1978, S. 333.

333 

Die Zahl der Arbeitslosen in den ersten Jahren nach dem Ersten Weltkrieg bewegte sich zwischen 40 000 und 50 000, stieg jedoch ab 1923 stark an. Die angeführten (amtlichen) Zahlen nennen nur die behördlich unterstützten Arbeitslosen, nicht die sogenannten Ausgesteuerten, die keine Unterstützung mehr erhielten und auf die öffentliche Fürsorge angewiesen waren. Die Zahl der Ausgesteuerten lag bei etwa 40 bis 50 % der Unterstützten. Deshalb geben wir ab 1925 auch die Schätzungen (rechts) an:

1923

120 000

 

1924

127 000

 

1925

183 000

220 000

1926

202 000

260 000

1927

200 000

280 000

1928

179 000

260 000

1929

193 000

280 000

1930

243 000

350 000

1931 (Dezember)

302 000

400 000

1932 (März)

362 000

510 000

1933 (Februar)

402 000

600 000

Damit war der Höhepunkt erreicht.

[Siehe auch Thema »Arbeitslosigkeit« 1930.]

Register
Kalender
Kleine Chronik
 
Plan Fabrik Marienthal
Plan Neu-Reisenberg
Ortsplan Gramatneusiedl