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Über die Lage der Industrie in Marienthal und Umgebung im ersten Halbjahr 1936

Eintrag von Leopold Eder (1899–1963) in: Denkbuch der Pfarre Moosbrunn. Band 2, S. 99.

Transliteration: Reinhard Müller.

99

Während so die Arbeitsbeschaffung gefördert wird, ist in der Industrie keine Besserung eingetreten. Die Kleinbetriebe in Velm (Firma Drucker, derzeit Sockenerzeugung, vor zwei Jahren von der Gemeinde Velm angekauft und verpachtet) und Mariental [!; d.i. die Frommengersche mechanische Weberei und Schlichterei Kurt Sonnenschein in Mariental; Anm. R.M.] arbeiten mit zeitweiser Verminderung der Arbeitskräfte.

Die Glasfabrik [in Moosbrunn; Anm. R.M.] verminderte die Belegschaft, sperrte schließlich am Pfingstsamstag, 30. Mai [1936; Anm. R.M.]; nur ein kleiner Ofen bleibt in Tätigkeit für Thermosflaschenerzeugung; Röhren- u[nd] Glühlampenbetrieb eingestellt. Große Warenlager! Seit 2. Juni sind 42 Röhrenzieher in den Floridsdorfer Betrieb dirigiert (für einige Monate). Beide Betriebe unterstehen der Nationalbank.

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