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Beschluss der Freien Gemeinde Gramatneusiedl betreffs des teilweisen Hausierverbots in Gramatneusiedl. 25. Februar 1933

in: Archiv der Marktgemeinde Gramatneusiedl, Gemeinde-Kurrenden 1919–1938, Sitzungs-Protokoll zur Gemeinde-Ausschußsitzung der Ortsgemeinde Gramatneusiedl am 25. Februar 1933, S. [3].

Transliteration: Reinhard Müller.

[3]

Punkt 4: Beschlussfassung über ein teilweises Hausierverbot im Gemeindegebiete:

Drüber referiert Herr Viceb[ürger]m[eister Josef] Dolecek und entwickeelt [!] sich eine längere Debatte, an der sich die G[e]m[ein]d[e]r[ä]t[e Michael] Hums, [Josef] Moldaschl und andere beteiligen. Herr Moldaschl tritt für ein allgemeines Hausierverbot ein, während die Gem. [Franz] Pec, [Anton] Haudek wie auch der Vorsitzende [d.i. Josef Bilkovsky; Anm. R.M.] sich dagegen aussprechen. Es wird hierauf nachstehender Antrag des Referenten einstimmig angenommen.

Der Gemeinderat beschliesst:

Im gemeindegebiete [!] von Gramatneusiedl ist das Hausieren mit nachstehend angeführten Artikeln oder Waren im Sinne der Bestimmungen des Punktes 4 der Marktordnung allgemein und für jedermann verboten:

a)

Lebensmittel, welche als Erzeugnisse der Land und Forstwirtschaft zu werten sind,

b)

Rohprodukte,

c)

Obst, Südfrüchte, Blumen und Sämereien,

d)

Artikel des täglichen Bedarfes und zwar: Eisenwaren, Geschirre aller Art aus Glas, Porzellan, Blech, Steingut, Kinderspielzeuge aller Art, Schnitt, Kurz und Kommissionswaren,

e)

Landw[irtschaftliche] Geräte.

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