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Fabrikschule Marienthal

1) 1833–1847: Gramatneusiedl, bei Hauptstraße 66 (1833–1961 Nr. 43)

2) 1847–1885: Gramatneusiedl, Hauptstraße 66 (1846–1961 Nr. 44)

eröffnet 1833, geschlossen 1885, Gebäude abgerissen 1991

Lageplan 1 Lageplan 2

Hermann Todesco (1791–1844), Begründer der zweiten Textilfabrik Marienthal, ließ für die Kinder seiner Arbeiter und Arbeiterinnen 1833 eine Fabrikschule in Marienthal einrichten. Sie war zunächst in einem neu errichteten Gebäude vermutlich nahe der Fabrik (dem späteren Arbeiterwohnhaus Altgebäude), etwa bei Hauptstraße 66, untergebracht, seit 1847 in dem im Vorjahr erbauten, eingeschossigen Haus am Feilbach, dem Arbeiterwohnhaus Schulhof; dieses Gebäude wurde 1991 abgerissen. Im Gründungsjahr der Fabrikschule betrug die Unterrichtszeit täglich zwei Stunden: von 8 bis 10 Uhr die Jüngeren, von 13 bis 15 Uhr die Älteren. Der Unterricht in Lesen, Schreiben und Rechnen erfolgte durch den Lehrer der Schule Gramatneusiedl, an Sonn- und Feiertagen gab es Religionsunterricht durch den Pfarrer von Moosbrunn. Die Fabrikschule wurde gemäß Reichs-Gesetz vom 8. März 1885, »betreffend die Abänderung und Ergänzung der Gewerbeordnung«, am 2. August 1885 aufgelöst.

Weitere Informationen auf dieser Website:

Große Chronik von Gramatneusiedl, Marienthal und Neu-Reisenberg:

Häuserbuch Marienthal 1930: Arbeiterwohnhaus Schulhof.

Bibliothek:

● Knolz, Jos[eph] Joh[ann] (1791–1862): Marienthal nächst Grammatneusiedl, in ders.: Darstellung der Verfassung und Einrichtung der Baumwoll-Spinnerei-Fabriken in Niederösterreich. Mit besonderer Beziehung auf die moralisch-intellectuelle und physische Erziehung der daselbst verwendeten Kinder und die diessfalls bestehenden gesetzlichen Vorschriften. Wien: Verlag von Kaulfuss Witwe, Prandel & Comp. 1843, S. 80–83:

● [Anonym]: Ergebnisse der Untersuchung über die in Fabriken und Gewerben Nieder-Oesterreichs bestehenden Einrichtungen zum Wohle der Arbeiter. Als Grundlage für weitere Erhebungen veröffentlicht von der nied[er] österr[eichischen] Handels- und Gewerbekammer. Wien: Selbstverlag der n.ö. Handels- und Gewerbekammer 1869, 97 S., hier S. 6, 20, 31, 37, 62–63, 84–85 & 95:

© Reinhard Müller
Stand: Juni 2010

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