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Marktplatz

auch: Markt, Alter Marktplatz

Gramatneusiedl, an der Hauptstraße zwischen Neubau 1 und Hauptstraße 50

errichtet um 1902, aufgelassen 1958

Lageplan

Mit Erlass der Niederösterreichischen Statthalterei vom 12. Juli 1902 durfte die Freie Gemeinde Gramatneusiedl Märkte nach freier Wahl abhalten. Damals dürften auch die ersten Stände am Marktplatz aufgestellt worden sein: an der Hauptstraße, im Niemandsland zwischen Marienthal und dem Bauerndorf, westlich der Hauptstraße zwischen Neubau 1 und Hauptstraße 50. Von Bedeutung war die Wiederbelebung des Marktwesens in Gramatneusiedl 1926. Am 21. Juli 1926 wurden die »Markt-Ordnung der Gemeinde Gramatneusiedl« beschlossen und Vizebürgermeister Josef Doleček (1885–1952) zum ersten Marktkommissär bestellt, im August 1927 die ersten neuen Markthütten am Marktplatz aufgestellt. Neben den bereits bestehenden von Konrad Jusa für Lebensmittel und Cyrill Malicek (1878–1928) für den Verkauf von Innereien wurden solche 1927 von Josef Svaton (um 1867–1947), später von seinem Sohn Jaroslav Svaton (1895–1972) übernommen, für Wäsche, Kleidung und gemischte Partiewaren sowie von Marie Sam für Zuckerlwaren aufgestellt; später folgten die Markthütten von Karl Swoboda (1885–?) für Brot, Gebäck und landwirtschaftliche Produkte, von Franz Danicek für Pferdefleischwaren, von Julius Jung (1894–1979) für Konditorwaren sowie von Johann Rosensprung (1888–1949), später von seiner Ehefrau Aloisia Rosensprung, geborene Rosensprung (1888–1968), übernommen, für Fleisch und Wurstwaren. Der Marktplatz wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aufgelassen, jedoch nur ein Stück weiter südlich, Hauptstraße 50 (1959–1961 Nr. 266), im Jahr 1959 ein gemeindeeigener Kiosk mit vier Geschäftslokalen errichtet.

Weitere Informationen auf dieser Website:

Straßenverzeichnis von Gramatneusiedl: Marktplatz.

Große Chronik von Gramatneusiedl, Marienthal und Neu-Reisenberg:

Bilder: Gramatneusiedl – Das Bauerndorf.

Archiv:

Markt-Ordnung der Gemeinde Gramatneusiedl (mit Änderung vom 25. Oktober 1926). Gramatneusiedl, am 21. Juli 1926:

© Reinhard Müller
Stand: Juli 2010

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