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Neue Schule von Gramatneusiedl

1876–1883: Volks- und Bürgerschule Gramatneusiedl

1883–1928: Allgemeine Volks- und Bürgerschule Gramatneusiedl

1928–1964: Volks- und Hauptschule Gramatneusiedl

seit 1964: Volksschule Gramatneusiedl

1) 1876–1964: Gramatneusiedl, Wiener Straße 2 (1876–1961 Nr. 62, 1961–197?: Bahnstraße 3)

2) seit 1964: Gramatneusiedl, Wiener Straße 2a (1964–197?: Bahnstraße 3)

erbaut 1876

Lageplan 1 Lageplan 2

Nachdem die 1762 errichtete alte Schule räumlich zu eng wurde, begann die Freie Gemeinde Gramatneusiedl im August 1875 mit dem Abriss der Brandruine der im August 1856 niedergebrannten Scheune des Schlosses Gramatneusiedl. Am 30. Juli 1876 wurde das dort errichtete neue Schulgebäude eingeweiht. Die Textilfabrik Marienthal übernahm zwei Drittel der Baukosten von insgesamt 16.000 Gulden und gewährte der Freien Gemeinde Gramatneusiedl für ihr Drittel einen günstigen Kredit. Der Neubau war notwendig geworden, weil die Herabsetzung der Schülerhöchstzahl mehrere Klassenzimmer erforderte. Zunächst dreiklassig, wurde die Schule seit 1882 vierklassig (und mit einer hinzugekommenen Industrielehrerin) geführt, seit 1893 sechsklassig. 1904 wurde es notwendig, Parallelklassen einzurichten, wobei bis 1913 fünf der sechs Klassen nach dem neuen Modus geführt wurden. 1885 wurde auch die 1833 gegründete Fabrikschule Marienthal der Volks- und Bürgerschule Gramatneusiedl einverleibt. Mit Beginn des Schuljahres 1928/29 wurde die Hauptschule Gramatneusiedl am 1. September 1928 eröffnet, zunächst noch in den Räumlichkeiten der Volksschule. Da man in der Sitzung des Gemeinderates Gramatneusiedl vom 3. Juli 1930 vom geplanten Neubau der Hauptschule Abstand nahm, beschloss man die Errichtung von vier Schulklassen und eines Turnsaals in Form eines Zubaus zum bestehenden Schulgebäude. In dem vom Architekten und Baumeister Friedrich Rauch aus Laxenburg (Niederösterreich) ausgeführten Zubau (Gesamtkosten 89.232,33 Schilling, dazu über 14.000 Schilling für Einrichtungsgegenstände wie Schulbänke, Schultafeln, Öfen und anderes mehr) wurde im September 1931 der Schulbetrieb für die Hauptschule aufgenommen, während die Volksschule im alten Gebäudetrakt blieb.

Mitte Oktober 1936 wurde in der Volks- und Hauptschule Gramatneusiedl auch eine Gewerbeschule für Lehrlinge eröffnet, 1955 in der Hauptschule zusätzlich eine Landwirtschaftliche Fortbildungsschule untergebracht und 1958 für die Mädchen der 4. Hauptschulklassen eine Kochschule eingerichtet und von der Gemeinde Gramatneusiedl finanziert.

Schließlich begann man mit dem Bau einer neuen Volksschule, welcher am 3. September 1964 eröffnet wurde (siehe Gedenktafel), wenngleich sich seine endgültige Fertigstellung bis Dezember 1966 hinzog (Gesamtkosten: 4,435.116,60 Schilling). Das alte Volksschulgebäude verwendete man seither für die Hauptschule. Nach kleineren Umbauten an der Hauptschule seit 1971 begann 1976 der große Umbau von Volks- und Hauptschule zum Schulzentrum Gramatneusiedl (Wiener Straße 2 und 2a), welches gemeinsam mit einer Mehrzweck-Turnhalle (Wiener Straße 2b) 1978 eröffnet wurde.

Weitere Informationen auf dieser Website:

Denkmäler: Gedenktafel für den Bau der neuen Volksschule Gramatneusiedl.

Große Chronik von Gramatneusiedl, Marienthal und Neu-Reisenberg:

Bilder: Gramatneusiedl – Das Bauerndorf.

Bildarchiv: &

© Reinhard Müller
Stand: Oktober 2010

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