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Reinhard Müller

geb. Burgau, Steiermark, am 16. Juni 1954

Soziologe, Wissenschafts- und Anarchismushistoriker

E-Mail

Tel. ++43 (0)316 / 380–7045 oder 0664 / 73766185

Reinhard Müller ist der jüngere von zwei Söhnen des Volksschuldirektors Robert Müller (geb. 1921) und seiner Frau, der Volksschuldirektorin Mathilde, geborene Popp (geb. 1927). Sein Bruder Robert Müller (geb. 1950) ist Arzt in Edinburgh (Schottland).

Reinhard Müller besuchte 1960 bis 1964 die Volksschule in Burgau (Steiermark) und 1964 bis 1972 das Bundesrealgymnasium in Fürstenfeld (Steiermark), wo er 1972 die Matura ablegte.

Nach Ableistung des Präsenzdienstes als Einjährig-Freiwilliger war Reinhard Müller 1973 bis 1974 für die UNO bei der UNFICYP auf Zypern und der UNEF in Ägypten im Einsatz.

1974 begann Reinhard Müller ein Studium der Philosophie und Soziologie an der Universität Graz (Steiermark), wo er 1978 bis 1979 am Institut für Soziologie als Studienassistent arbeitete. 1980 bis 1983 als freischaffender Sozialwissenschaftler tätig, war er 1984 bis 1986 Mitarbeiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Historische Sozialwissenschaft in Salzburg (Salzburg).

Reinhard Müller ist seit 1987 mit Beatrix Müller-Kampel, geborene Kampel (geb. 1958), außerordentliche Universitätsprofessorin für Neuere Deutsche Literatur am Institut für Germanistik der Universität Graz und Professeur associé der Université Catholique de l’Ouest in Angers (Frankreich), verheiratet.

Seit 1987 arbeitet Reinhard Müller beim damals neu gegründeten Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich, unterbrochen von einem zweijährigen Forschungsaufenthalt 1989 bis 1990 in Mainz (Rheinland-Pfalz), und baute seit 1991 als Wissenschaftlicher Angestellter die Sammlungen des Archivs auf, ist Mitherausgeber und Redakteur des Mitteilungsblattes des Archivs und gestaltete zahlreiche Ausstellungen sowie Internetauftritte, für die er unter anderem die Jury-Auszeichnung des Österreichischen Staatspreises für multimedia & e-business 2003 in der Kategorie »Wissen und e-Learning« erhielt. Reinhard Müller ist Angestellter der Universität Graz, zugewiesen dem Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich.

Im Rahmen seines im November 2002 gestarteten Marienthal-Projekts gestaltete Reinhard Müller unter anderem eine umfangreiche Marienthal-Website, fungierte als Interviewpartner (Von Tag zu Tag »Marienthal« und Radiokolleg »Marienthal Revisited«) sowie Gestalter (Betrifft Geschichte »Die Arbeitslosen von Marienthal«) von Radiosendungen und als wissenschaftlicher Berater des Dokumentarfilms »Die Arbeitslosen von Marienthal«). Außerdem ist er Mitinitiator und wissenschaftlich Verantwortlicher des Museums Marienthal in Gramatneusiedl.

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© Reinhard Müller
Graz, im November 2009

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