Hubert Hager

später: Hubert Hager von Strobele; Pseudonym: Walter Plangger

geb. Bozen (heute Bolzano / Bozen), Kronland Tirol, Österreich-Ungarn (heute Region Trentino-Alto Adige / Trentino-Südtirol, Italien), am 27. August 1911

gest. bei Gabès ‹قابس›, Französisches Protektorat Tunesien (heute Gouvernorat Gabès ‹ولاية قابس›, Tunesien), am 10. April 1943

Journalist und Schriftsteller

Angehöriger des weiteren sogenannten Spannkreises Hubert Hager besuchte die Volksschule und das Franziskanergymnasium in Bozen. Nach der Reifeprüfung 1929 studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck (Tirol), wo er 1934 zum Dr. jur. promoviert wurde. Er war Zentralstellenleiter des »Studentischen Arbeitsdienstes« in Innsbruck.

Nach seinem Studium war Hubert Hager Journalist bei den »Münchner neuesten Nachrichten«, 1935 umbenannt in »Grundlegende Aufsätze zur Politik und Staatsgestaltung« (München), in München (Bayern), Rom ‹Roma› und Madrid, zuletzt als deren Schriftleiter. Ferner war er regelmäßiger Mitarbeiter der Zeitschrift »Der Schlern. Monatszeitschrift für Südtiroler Landeskunde« (Bozen). In diesen Jahren war Hubert Hager von Strobele auch Angehöriger des weiteren sogenannten Spannkreises, in dessen Zeitschrift »Ständisches Leben« (Berlin–Wien) er 1934 bis 1935 veröffentlichte.

Nach seiner Heirat mit »Feini« Eleonore Strobele von Wangendorf nannte er sich »Hager von Strobele«; aus der Ehe stammen zwei Söhne und eine Tochter.

Hubert Hager von Strobele diente im Zweiten Weltkrieg beim Deutschen Afrikakorps und fiel als Panzergrenadier in Tunesien.

Selbstständige Publikationen