Moriz Weinzierl

fälschlich: Moritz Weinzierl

geb. Wien, Kronland Österreich unter der Enns, Österreich-Ungarn (heute Bundesland Wien, Österreich), am 29. Mai 1884

gest. Wien, Bundesland Wien, Österreich, im April 1955

Ministerialbeamter

im Umfeld des sogenannten Spannkreises aktiv

Moriz Weinzierl, Sohn eines Beamten der Niederösterreichischen Finanzlandesdirektion, besuchte das Gymnasium in Wien, wo er 1903 die Reifeprüfung ablegte. Anschließend studierte er Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Wien, wo er 1908 zum Dr. jur. promoviert wurde. Er trat in den Gerichtsdienst ein, wo er zuletzt 1921 als Landesgerichtsrat beim Bezirksgericht für Handelssachen in Wien tätig war. Daneben hatte er 1909 bis 1921 eine eigene Rechtsanwaltskanzlei in Wien. 1921 wurde Weinzierl in die Steuersektion des Bundesministeriums für Finanzen versetzt, wurde 1922 Sektionsrat und 1931 Ministerialrat.

In den 1930er-Jahren war Moriz Weinzierl im Umfeld des sogenannten Spannkreises tätig, an dessen Zeitschrift »Ständisches Leben« (Berlin–Wien) er auch 1931 mitarbeitete.

Moriz Weinzierl wurde 1938 der Gauleitung Wien zugeteilt und nahm 1945 wieder seine alte Stelle im Bundesministerium für Finanzen ein.

Selbstständige Publikationen

Herausgeber