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Nachlaß Karl B. Frank

[ Gesamter Nachlaß ]
Karl Borromäus Frank (Pseudonyme: L.A. Gruber, Paul Hagen, Willi Müller;)
(Wien 1893 - New Milford, Connecticut 1969),
amerikanischer politischer Publizist und Psychoanalytiker österreichischer Herkunft.

Studium der Psychologie, Biologie und Philosophie an der Universität Wien, 1916 Dr. phil. (Psychologie). 1918 Mitbegründer der "Vereinigung sozialistischer Mittelschüler" und Vorsitzender des Wiener Universitätsausschusses sowie Vertreter der Wiener Universität im Wiener Arbeiterrat. 1919 Funktionär der "Kommunistischen Partei Deutschösterreichs", Mitbegründer des "Verbands der [kommunistischen] Proletarierjugend" und Mitredakteur der Zeitschrift "Die Rote Fahne" (Wien). 1920-24 Funktionär der "Kommunistischen Partei Deutschlands" und Zeitungsherausgeber. 1924-26 wieder in Wien als Mitglied der Parteileitung der "Kommunistischen Partei Österreichs". 1926-29 Funktionär der "Kommunistischen Partei Deutschlands" und Redakteur in Berlin. 1929 wegen einer politisch motivierten Entführung verurteilt, Austritt aus der Partei und 1929-1933 freier Journalist in Berlin. Ausbildung zum Psychoanalytiker. Seit 1929 in der "Miles-Gruppe" politisch tätig, um in der "Kommunistischen Partei Deutschlands" konspirativ Mitglieder für die "Sozialdemokratische Partei Deutschlands" abzuwerben. 1933-34 in Wien. 1934-38 Emigration nach Prag, Leiter des Auslandbüros der "Gruppe Neu Beginnen". In dieser Funktion 1938-39 in Paris, 1939-40 in London und seit 1940 in den USA. 1944 Mitbegründer und bis 1945 Mitglied des "Council for a Democratic Germany". 1945 Leiter des Research Department der "American Association for a Democratic Germany". Daneben seit 1944 Psychological Consultant und Psychoanalytiker in New York, seit 1951 in New Milford, Connecticut. Nachlaß: 2.281 Blatt und 1 Mikrofilm. Korrespondenz, Manu- und Typoskripte, Materialsammlungen, psychotherapeutische Gespräche, Konvolute zu Hans Frank und Anna Caples (verwitwete Frank, verheiratete Loeb), Fotos, Mikrofilm der Karl B. Frank Papers an der Hoover Institution on War, Revolution and Peace, Stanford, California.
Karl B. Frank