[ Nachlässe ]

Kryptonachlaß Ingeborg Spann-Cramer

Kryptonachlaß Ingeborg Spann-Cramer, geborene (bis 1919: von) Cramer (Wien 1910 - Wien 1996),
österreichische Malerin und Restauratorin.

Matura 1928. Studium in Wien an der Kunstgewerbeschule, Frauenakademie, bei Richard Harlfinger (1873-1948), an der Akademie der bildenden Künste bei Karl Sterrer (1885-1972) und an der Meisterschule für Bildkonservierung und Technologie bei Robert Eigenberger (1890-1979). 1937 Heirat mit Raphael Spann, mit dem sie zwei Kinder hatte: Astrid (geb. 1938) und Angelika (geb. 1943). Im sogenannten Spann-Kreis nur am Rande involviert. Seit 1938 freischaffend als akademische Malerin und Restauratorin; mehrere Ausstellungen, darunter (mit Walter André Königshofer) "Blumen und Landschaften" in den Schauräumen der Österreichischen Staatsdruckerei in Wien 1959, "Blumen- und Landschaftsaquarelle" in der Ganggalerie im Rathaus der Stadt Graz 1976, "Blumen und Landschaften" in der Sparkasse der Stadt Leibnitz 1977. Kryptonachlaß: Korrespondenz, Ausstellungsdokumentationen, Skizzen.

Kryptonachlaß Kurt Friedrich Reinsch

Kryptonachlaß Kurt Friedrich Reinsch (Kempten 1895 - München 1927),
deutscher Biologe und Erfinder.

Jüngerer Bruder von Erika Spann-Rheinsch. Studium der Zoologie an der Universität München, 1922 Dr. phil. 1922-23 ichthyologische Studien an der biologischen Versuchsstation des deutschen Zoologen Reinhard Demoll (1882-1960) in München. Im Herbst 1923 Übersiedlung nach Wien. 1923 biologischer Volontär-Assistent, 1924-27 besoldete Wissenschaftliche Hilfskraft an der Hochschule für Bodenkultur (heute Universität für Bodenkultur) Wien an der 1920 errichteten Lehrkanzel für Hydrobiologie und Fischereiwirtschaftslehre bei Oskar Haempel (1882-1953). Beteiligung am Aufbau des Instituts und an Haempels Alpenseeuntersuchungen. 1925 und 1926 Erforschung der isländischen Süßwasserflächen. Daneben bei der Wiener optischen Firma "Reichert" Arbeit an der Verbesserung von Mikroskopen und an der Entwicklung eines für Feldarbeiten tauglichen Taschenmikroskopes: 1927 fabrikmäßige Erzeugung des "Feldmikroskops Heimdall nach Reinsch" und Patent auf ein "Mikroskop mit kontinuierlich einstellbarer Blende". Verstarb einunddreißigjährig an Krebs. Kryptonachlaß: Korrespondenz, persönliche Dokumente.