Kurzbeschreibung Konvolut
"Kriminologisches Universitätsinstitut in Graz" (1913-1977)



Das Konvolut besteht aus einer Sammlung von Fotokopien aus den Aktenbeständen des "Instituts für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie" der Karl-Franzens-Universität Graz, wobei die dort vorhandenen Personalakten der Institutsangehörigen vollständig, der vorhandene Bestand an Akten zu den kriminalbiologischen Untersuchungen nur teilweise kopiert wurden.

Die Kopien wurden von Reinhard Müller hergestellt, der das Konvolut auch katalogisierte.

Das Konvolut ist in zwei Abteilungen gegliedert:
  1. Kriminologisches Universitätsinstitut in Graz. 1919-1965; 152 Blatt
  2. Kriminalbiologische Untersuchungen. 1931-1944; 560 Blatt

Die Abteilung 1 enthält Dokumente über das Kriminologische Universitätsinstitut aus den Jahren 1931 bis 1964 (73 Blatt) sowie über einzelne Mitglieder desselben: Adolf Lenz, 1959 (5 Blatt), Ernst Seelig, 1919-1955 (32 Blatt), Hanns Bellavic, 1946-1965 (23 Blatt), Gustav Müller, 1931, & Heinrich Kalmann, 1931, & Walter Hepner, 1942-1957, & Hubert Streicher, 1946 (17 Blatt) und Gerth Renée Neudert, 1974 (2 Blatt). Sie enthält auch Briefe und amtliche Schreiben von beziehungsweise an Ludwig Adamovich, Robert Beck, Hanns Bellavic, Karl Bittner, Aloys Brouckmans, "Bundeskanzleramt in Wien" (Generaldirektion für öffentliche Sicherheit), "Bundesministerium für Unterricht in Wien", "Bundespolizeidirektion in Graz" (Kriminalpolizei), Armin Ehrenzweig, Ministerialrat Dr. Feyrer (Wien), Roland Grassberger, Walter Hepner, Richard Hussa, "Kleine Zeitung" (Graz), "(kommissarischen) Kurator der wissenschaftlichen Hochschulen in Graz und Leoben", "Kontinent-Korrespondenz" (Berlin-Lichterfeld), "Kriminalbiologische Gesellschaft", "Landesgericht für Zivilrechtsachen in Graz" (Präsidium), Adolf Lenz, "Männerstrafanstalt in Graz (Karlau)", Franz Meinert, Johann Mokre, Gustav Müller, Gerth Renée Neudert, Paul Puntschart, "Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung in Berlin", Max Rintelen, Erich Sachers, Ministerialrat Schindelka (Wien), Ernst Seelig, Louis Sellier, "Staatspolizei in Graz", "Steiermärkische Landesregierung in Graz", Artur Steinwenter, Gustav Stratil-Sauer, Hubert Streicher, "Süd-Ost Tagespost" (Graz), "Universität Graz" (Dekanat der Rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät / Rektorat), Walter Wilburg sowie Manu- beziehungsweise Typoskripte von Hanns Bellavic, Adolf Lenz, Franz Meinert und Gerth Renée Neudert.

Die Abteilung 2 enthält Unterlagen zu kriminalbiologischen Untersuchungen aus den Jahren 1931 bis 1944 (560 Blatt), nämlich zu Hans Baldow, Paul Mörth, Leopold Monschein, Richard Neuhold, Adolf Peikert, Max Pichler, Josef Pölzl, Ägidius Probst, Ludwig Quint, Michael Sakoparnik, Siegfried Savoden, Anton Schaub, Hermann Schopf, Karoline Schopf (geborene Mayerhuber), Franz Schriebl, Friedrich Schuller, Franz Schuster, Alois Stadler, Georg Joachim Stein, Gottfried Stockner, Josef Streck und Anton Struckl. Sie enthält auch Briefe und amtliche Schreiben von beziehungsweise an das "Kriminologische Institut der Reichsuniversität in Graz", Paul Mörth, "Staatliche Kriminalpolizei in Frankfurt an der Oder" (Kriminalpolizeistelle) und Herrn Sektionschef Dr. Zimprich (Wien). Sie enthält weiters kriminalbiologische Untersuchungen und Seminararbeiten von Martha Brodbeck, Anton Fekonja, Norbert Felber, ? Jaufer, ? Kieslinger, Alfred Maleta, ? Merten, ? Mikolic, Otto Perner, Hannes Priebsch, Siegfried Schnurrer, Herbert Schoefft, Walter Vokter, ? Walten und ? Zahlbrucker.

Das Konvolut darf nur zu Zwecken der Forschung eingesehen werden.


Besondere Kenntnisse: Einzelne Dokumente sind in Kurrentschrift verfasst.


Graz, im Juni 1991
Reinhard Müller

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