Kurzbeschreibung Nachlass Jakob Baxa

Der Nachlass Jakob Baxa wurde dem "Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich" von dessen Neffen, Winfried Baxa, im November 1991 als Fotokopie überlassen. Diese Kopien wurden dann im November 1996 gegen die Originale ausgetauscht. Es handelt sich dabei um den gesamten, nach dem Tod Jakob Baxas erhalten gebliebenen wissenschaftlichen und dichterischen Nachlass aus dessen letzter Wohnung beziehungsweise aus dem Pensionistenheim in Maria Enzersdorf. Allerdings ist nur mehr jener kleine Rest des ursprünglichen Bestandes vorhanden, den Winfried Baxa vor der Vernichtung gerettet hat.

Der Nachlass wurde gemäß der bereits vorhandenen Gliederung von Reinhard Müller archiviert und katalogisiert.

Der Nachlass ist in sechs Abteilungen gegliedert:
  1. Jakob Baxa: Gesammelte Dichtungen; 190 Blatt
  2. Jakob Baxa: Die Jagd ums Glück. Dramenfragmente 1914-1915; 35 Blatt
  3. Jakob Baxa: Kulturgeschichte der Romantik. [1944/45]; 414 Blatt
  4. Jakob Baxa: Späte Arbeiten: Erinnerungen an Oberst Erwin Rommel 1937/38. Ernest Hemingway. [Um 1977/78]; 34 Blatt
  5. Jakob Baxa: Das Naturbild des Novalis. [1978/79] ; 34 Blatt
  6. Persönliche Dokumente Jakob und Maria Baxas ; 21 Blatt

Bücher aus dem Nachlass Jakob Baxa

Die Abteilung 1 enthält an ungedruckter Prosadichtung von Jakob Baxa: Der Zigeuner-Janosch (7 Blatt), Die Kameraden. (Urfassung des Dramas 1937.). 1926 (6 Blatt), Der Apotheker (6 Blatt), Tiberius auf Capri (10 Blatt), Adam Müller, ein Blütenklang aus der deutschen Romantik (44 Blatt), Aquileja (38 Blatt) und Der Wolf von Capri. (Ursprünglich: Tiberius auf Capri; 9 Blatt). Dazu kommen die jeweils ein- bis dreiblättrigen ungedruckten Gedichte Jakob Baxas: Aufstieg in die Stellung; Fahrender Gesell; Burschenlied; Teutonia; Erinnerung; Rendezvous; Sehnsucht; Der Klosterschüler. (Ursprünglich: Die alten Klassiker); Mondnacht; Der sterbende Kaiser; Die Märe vom braven Trompeter; Der Jüngling; Schwert und Minne. Lied eines Troubadours; Zuviel des Glückes; Am Kreuzweg; Versuchung; Mein ganzer Reichtum ist mein Lied; Erde; Einsamkeit; Dichters Trost; Sonette; Die Frage; Osterlegende; Dante; Reserveoffiziere; Der Rosenkranz; Das Edelweiss vom Kleinen Pal. 1939; Hagen; In ein Hamburger Stammbuch; In das Budenbuch der Burschenschaft "Teutonia" Gloggnitz; Für Elisabeth Fiechter, Menziken, zum Geburtstag (Ursprünglich: Für Liselotte Fiechter, Menziken, zum Geburtstag); Zum Abschied.

Die Abteilung 2 enthält von Jakob Baxa Die Jagd ums Glück. Dramenfragment. 1914 (29 Blatt); Der schwarze Tod. Eine Tragödie. 1915 (31 Blatt); Brüssel. Audienzsaal. Fragment. [1915], (1 Blatt).

Die Abteilung 3 enthält ein druckfertiges, 1945 fertiggestelltes und später überarbeitetes Typo- beziehungsweise Manuskript, welches eine auf eine allgemeine neuromantische Kulturtheorie ausgeweitete Studie - gleichsam in Nachfolge seiner auf eine romantische Staatstheorie beschränkten Habilitationsschrift - darstellt.

Die Abteilung 4 enthält Jakob Baxas ungedruckte Arbeiten Erinnerungen an Oberst Erwin Rommel 1937/38. [Um 1977/78] (28 Blatt) und Ernest Hemingway. [Um 1977/78] (5 Blatt).

Die Abteilung 5 enthält Jakob Baxas ungedruckte Arbeit Das Naturbild des Novalis. [1978/79] (34 Blatt).

Die Abteilung 6 enthält Dokumente zur Biografie von Jakob Baxa und Maria Baxa (geborene Ohnheiser) in Kopie.

Weiters wurden dem "Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich" von Winfried Baxa im März 1994 dreißig Bücher mit Dichtungen Jakob Baxas geschenkt, welche großteils im Eigenverlag erschienen sind. Außerdem wurden dem "Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich" einige Fotos überlassen.

Besondere Kenntnisse: Die handschriftlichen Texte sind fast ausnahmslos in Kurrentschrift verfasst.


Graz, im Dezember 1997
Reinhard Müller

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