Kurzbeschreibung Kryptonachlass Mila Radakovi

Der Kryptonachlass Mila Radakovi wurde dem "Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich" zusammen mit dem Nachlass Konstantin Radakovi teilweise von dessen Schüler Engelbert Lackner geschenkt, teilweise von dessen Großneffen Günther Eisenhut in Form einer Kopie überlassen. Es handelt sich bei dem nunmehr wieder zu einem einheitlichen Bestand zusammengeführten Kryptonachlass um den gesamten in der Wohnung von Konstantin Radakovi erhalten gebliebenen Nachlass seiner Tante, wobei ein erheblicher Teil des ursprünglichen Nachlasses durch den Verkauf des Arbeitsschreibtisches samt Inhalt als verloren zu betrachten ist.

Der Kryptonachlass enthält Briefe von beziehungsweise an Hermann Beitzke, Sophie Christiana Prohasska, Michael Radakovi und Mila Radakovi sowie Manuskripte von Mila Radakovi(: Nun gib in Gottes Namen (1 Blatt); Die Widersprüche im Character Buttlers u[nd] deren Lösung. (Vortrag, gehalten am 3. Mai 1879) (44 Blatt); Skizze zu einem Stammbaum der Familie Radakovi (2 Blatt); weiters enthält sie Druckwerke von Mila Radakovi: Alexius Meinong. [1920] (1 Blatt),;Der erlegte Wolf. Ein Nachwort (1 Blatt); Weltbürgerin (5 Blatt); Vertrauen (6 Blatt); Rückblick auf ein Hilfswerk (8 Blatt). Außerdem enthält es von Margarete Weinhandl: Eine gütige Grazerin (1 Blatt) und "Du sollst ein Segen sein!", für Mila Radakovi zum 90. Geburtstag. 27. Oktober 1951 (1 Blatt). Dazu kommen noch einige Dokumente zum Tod von Alexius Meinong.

Besondere Kenntnisse: Ein größerer Teil der Dokumente ist in Kurrentschrift abgefasst.


Graz, im Oktober 1994 Reinhard Müller

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