Kurzbeschreibung Nachlass Gustav E(duard) Kafka


Der Nachlass Gustav E(duard) Kafka ist ein Teilnachlass, der dem "Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich" von dessen Sohn, Gustav Kafka, geschenkt wurde. Bei dem Nachlass handelt es sich um den gesamten wissenschaftlichen wie dichterischen Nachlass, der sich im Familienbesitz befand, ausgenommen die Korrespondenz und persönliche Dokumente, welche im Besitz der Witwe, Elisabeth Kafka, verblieben. Der andere Teil des wissenschaftlichen Nachlasses befindet sich am Institut für Öffentliches Recht, Politikwissenschaft und Verwaltungslehre der Karl-Franzens-Universität Graz.

Der Nachlass wurde von Reinhard Müller archiviert und katalogisiert.

Der Nachlass ist in drei Abteilungen gegliedert:
  1. Brief von Gustav Kafka an Reinhard Müller über den Nachlass. 1992; 1 Blatt
  2. Gustav E. Kafka: Wissenschaftliche Arbeiten. 1950-1963; 172 Blatt
  3. Gustav E. Kafka: Erzählungen. 1945-1950; 35 Blatt

Die Abteilung 2 enthält neben drei Rezensionen aus den Jahren 1961-1962 neun Manu- und Typoskripte (172 Blatt) von Gustav E. Kafka: Naturrecht und Staatsrecht. [Um 1950] (23 Blatt), Die christliche Tradition der Demokratie. [Um 1955] (20 Blatt), [Sowjetische Rechtsphilosophie. Um 1958] (26 Blatt), Die wesentlichen Prinzipien totalitärer Herrschaft. 1961 (32 Blatt), Skizze zum Referat "Macht und Recht". [1961] (9 Blatt), Große Koalition - oder was sonst? [Um 1962] (8 Blatt), Die Bewährung des Christen in der Politik. [196?] (23 Blatt), [Staatskrise. Um 1965] (13 Blatt) und [Neutralismus und demokratisches Engagement. Um 1963] (15 Blatt).

Die Abteilung 3 enthält neun Erzählungen mit Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus und an seine Haftzeit von Gustav E. Kafka aus den Jahren 1945-1950: Hoch vom Kreuzberg; Deutsche Frauen, Deutsche Treue; Der Schien; Der Narr und das Pferd; Der Mörder Peter Zapfl; Die Spanier I und II; Tragödie der Ja-Sager; Der neue Mensch; Fundamentum Regnorum; Silvester 1942 in der Transportzelle.


Graz, im November 1992
Reinhard Müller

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