Biografie Ingeborg Spann-Cramer
geborene (bis 1919: von) Cramer, verheiratete Spann
*Wien 11. November 1910, †Wien August 1996
österreichische akademische Malerin und Restauratorin


Ingeborg Maria Beatrix von Cramer, Tochter eines Ministerialbeamten. Aufgewachsen in Wien und während der Sommermonate in Kitzeck / Steiermark, wo die Familie ein großes Weingut besaß. Besuch des Gymnasiums in Wien; Matura 1928. Studium in Wien 1928 bis 1937 an der Kunstgewerbeschule, Frauenakademie, bei Richard Harlfinger (1873-1948) und an der Akademie der bildenden Künste bei Karl Sterrer (1885-1972) sowie an der Meisterschule für Bildkonservierung und Technologie bei Robert Eigenberger (1890-1979).

1937 Ehe mit Rafael Spann; zwei Töchter: Astrid (*Wien 1938) und Angelika (*Wien 1943).

Seit 1938 freischaffend als akademische Malerin und Restauratorin tätig. Mehrere Ausstellungen, darunter (mit Walter André Königshofer) "Blumen und Landschaften" in den Schauräumen der Österreichischen Staatsdruckerei in Wien 1959, "Blumen- und Landschaftsaquarelle" in der Ganggalerie im Rathaus der Stadt Graz / Steiermark 1976 und "Blumen und Landschaften" in der Sparkasse der Stadt Leibnitz / Steiermark 1977. Zentrale Themen ihres malerischen Schaffens: Landschaften und Blumen; entwarf beispielsweise auch ein Blumenschmuckblatt für Glückwunschtelegramme der Österreichischen Post.

In den sogenannten Spann-Kreis war Ingeborg Spann-Cramer nur am Rande involviert.


Graz, im Mai 1999
Reinhard Müller

BACK  |  STARTSEITE