Biografie Jakobus Wössner
*Süssen / Baden-Württemberg 8. Oktober 1921, †Linz / Oberösterreich 8. Oktober 1975
österreichischer Soziologe und katholischer Theologe deutscher Herkunft

Sohn des Beamten Jakob Wössner und seiner Ehefrau Agnes.

Ausbildung zum römisch-katholischen Priester; Priesterweihe 1956.

Studium der Nationalökonomie; Dipl. rer. pol. Studium der Philosophie; Mag. phil. Studium der Soziologie; 1961 Dr. rer. pol. auf Grund der Dissertation "Die ordnungspolitische Bedeutung des Verbandswesens. Die Verbands-Gesellschaft".

1962 habilitiert für Soziologie auf Grund der Habilitationsschrift "Mensch und Gesellschaft. "Kollektivierung" und "Sozialisierung".

1963 bis 1968 Privatdozent (Priv.-Doz.) an der Universität Erlangen-Nürnberg / Bayern; zugleich 1964 bis 1967 Vertreter des ordentlichen Lehrstuhls für Soziologie ebenda.

1966 zugleich Lehrbeauftragter an der Universität Bochum / Nordrhein-Westfalen.

1968 bis 1975 ordentlicher Professor (o. Prof.) der Soziologie und Leiter des Instituts für Sozialphilosophie und Allgemeine Soziologie an der Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften Linz (seit 1975: Universität Linz).

Mitglied der "Deutschen Gesellschaft für Soziologie" (1964) und der "Österreichischen Gesellschaft für Soziologie" (1966).


Graz, im Jänner 1998
Reinhard Müller

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