Kurzbeschreibung Nachlass Walter Schiff

Der Nachlass Walter Schiff wurde dem "Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich" von dessen Enkelin, Frau Dora Schimanko (geborene Kaldeck), Wien, geschenkt. Bei dem Splitternachlass handelt es sich um die persönlichen Dokumente und um einzelne Briefe vom letzten Wohnort Walter Schiffs in Wien bei seiner Tochter Gertrude Kaldeck (geborene Schiff). Aus demselben Bestand stammt die "Leihgabe auf unbestimmte Zeit", ein Brief von Sigmund Freud.

Der Nachlass wurde von Reinhard Müller archiviert und katalogisiert.

Der Nachlass ist in zwei Abteilungen gegliedert:

Die Abteilung 1 enthält achtzehn Briefe aus der Korrespondenz Walter Schiffs, nämlich von beziehungsweise an Käthe Boll-Dornberger (geborene Schiff, geschiedene Dornberger, verheiratete Boll), Wilhelm Bouffier, Hugo Breitner, Wilhelm Bründl, Sigmund Freud (d.i. Sigismund Schlomo Freud), Leopold Herrmann, Gertrude Kaldeck (geborene Schiff), Johann Koplenig, Leopold Langhammer, Karl Lustig-Prean (d.i. bis 1914: Karl Lustig von Preanfeld; 1914-1918: Karl Lustig-Prean von Preanfeld; 1918-1919: Karl Lustig-Prean von Preanfeld und Fella), Wilhelm Marinelli, Marie Romain Rolland (d.i. Marie Rolland, geborene Kudašev), Walter Schiff, Josef Schlegel, Karl Seitz, "Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Österreichs" und Stefan Zweig.

Die Abteilung 2 enthält persönliche Dokumente wie Geburts-, Tauf- und Heiratsurkunde, Reisepass (mit Foto), Zeugnisse Walter Schiffs, einen Nachruf von Gertrude Kaldeck (geborene Schiff) und einen von Dora Schimanko (geborene Kaldeck) überarbeiteten Stammbaum der Familie Max und Caroline Schiff.

Besondere Kenntnisse: Ein Teil der Dokumente ist in Kurrentschrift abgefasst. Weiters sind einzelne Dokumente in französischer und lateinischer Sprache.


Graz, im Dezember 1998
Reinhard Müller

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