Kurzbeschreibung Nachlass Dirk Albertus Haselhoff Lich

Der Nachlass wurde dem "Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich" von Dirk Raith, Graz, im März 1999 geschenkt. Es handelt sich dabei um den gesamten Nachlass, der in einem Schuppen in Niklasdorf / Steiermark, Depotstraße 21, gefunden wurde. Wie der Nachlass in dieses im Besitz der Familie Raith befindliche Bauwerk gekommen ist, konnte nicht geklärt werden. Da der Schuppen baufällig und der Nachlass deswegen der Witterung stark ausgesetzt war, ist der gesamte Nachlass in einem sehr schlechten Erhaltungszustand.

Der Nachlass wurde gemäß der erkennbaren Vorordnung des Nachlasses von Reinhard Müller archiviert und katalogisiert.

Der Nachlass ist in vier Abteilungen gegliedert.
  1. Dirk Albertus Haselhoff Lich: Korrespondenz. 1905-1960; 145 Blatt
  2. Dirk Albertus Haselhoff Lich: Dichtungen. 1929-195?; 1852 Blatt
  3. Dirk Albertus Haselhoff Lich: Persönliche Dokumente und Notizhefte. 1904-1960; 133 Blatt
  4. Dirk Albertus Haselhoff Lich: Sammlungen. 1905-195?; 239 Blatt

Die Abteilung 1 enthält 82 Briefe von und an Dirk Albertus Haselhoff Lich beziehungsweise an seine Ehefrau Clara Maria Haselhoff Lich. Korrespondenzpartner sind C. Abidor-Teles, Hans Adler, Anton Almer, Willem G. van Boven, Fürsorgereferat der Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Mur, Fürsorgereferat der Bezirkshauptmannschaft Leoben, Ernestine ten Haaft, Clara Maria Haselhoff Lich (geborene Westermayer), Marinus Louis Haselhoff Lich, Paul Hellmann, Robert Henze, Franz Koinegg, Landwirtschaftskrankenkasse für Steiermark, Philipp Mayer, J. Herman G. Schouten, Steiermärkische Landesbibliothek, Hugo Stitz, Mano Ziffer-Teschenbruck und zwei unbekannte Personen.

Die Abteilung 2 enthält Manu- beziehungsweise Typoskripte von Dirk Albertus Haselhoff Lich: Ein Weihnachtsbrief und Meine Gedichte für Weibikindiki. Gesammelte Gedichte 1929-1949 (19 Blatt), Lichs Märchen. Märchen [1946] mit den zwei Texten Die verzauberte Mauer (24 Blatt) und Klein-Denra, das Tannenbäumchen. (18 Blatt), Mimi - Colette - Chaza. Phantastische Erzählungen. [194?/5?] (238 Blatt), Kriminalnovellen. [194?/5?] mit den drei Texten Der glückliche Tod. Eine Kriminalnovelle (7 Blatt), Die verschwundene Braut, phantastische Kriminalnovelle (61 Blatt) und Das geheimnisvolle Laboratorium. Phantastische Kriminalnovelle (43 Blatt), Das Wrack der Sancta Serena. Ein phantastischer Kriminalroman. [1949] (343 Blatt), Ein dämonisches Genie. Phantastischer Roman. [195?] (281 Blatt), Geld gegen Geld. [Roman. 194?/5?], dessen Fortsetzung Aus des Systemkiste des grossen Spielers. [Roman. 195?] mit Teil 1 (155 Blatt) und Teil 2 (45 Blatt), schließlich den Fragment gebliebenen Prosatext Adriaan van der Waal. [1952] (20 Blatt).

Die Abteilung 3 enthält persönliche Dokumente und Dokumente zu Dirk Albertus Haselhoff Lich sowie zwei Dokumente zu seiner Frau Clara Maria Haselhoff Lich (geborene Westermayer, verheiratete Godderidge), meist Arbeitszeugnisse und Meldedokumente.

Die Abteilung 4 enthält fünf von Dirk Albertus Haselhoff Lich zusammengestellte Sammlungen: Schokoladerezepte. 1905-1916 (51 Blatt), Goldschatzgräberei. 1924 (10 Blatt), Schriftstellerei "Hotel". 1930-1938 (117 Blatt), Tafeln für die Besatzungsmächte in Österreich. 1945 (13 Blatt), Spielsystem-Aufzeichnungen. [Um 1960] (48 Blatt).

Besondere Kenntnisse: Einige wenige Dokumente sind in Kurrentschrift abgefasst, mehrere Dokumente in niederländischer Sprache und einzelne Dokumente in französischer, russischer und englischer Sprache.


Graz, im April 1999
Reinhard Müller


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