{"id":67,"date":"2020-03-02T10:33:04","date_gmt":"2020-03-02T09:33:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.heinzsteinertsymposium.at\/WP\/?page_id=67"},"modified":"2024-04-02T11:20:04","modified_gmt":"2024-04-02T09:20:04","slug":"information","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/agso.uni-graz.at\/steinert-symposium\/information\/","title":{"rendered":"Information"},"content":{"rendered":"\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#ffffff\">Heinz Steinert hat ein umfassendes, breit gef\u00e4chertes wissenschaftliches Werk hinterlassen. Er forschte und schrieb zu Kriminalit\u00e4t und Gef\u00e4ngnissystem, Theodor W. Adorno, Entwicklung der Kritischen Theorie, Wissensgesellschaft, Kulturindustrie, Max Weber, Jazz, Kloster- und Fabrikdisziplin, Dialektik der Aufkl\u00e4rung, Phasen des Kapitalismus, Musik-, Kunst- und Kulturproduktion, Museumspolitik, Klassenpolitik, Michel Foucault und Pierre Bourdieu, wie auch zur Kritik der empirischen Sozialforschung. Methodisch pr\u00e4gte der Gegensatz von Herrschaft und Befreiung all&nbsp;seine Arbeiten, wie unterschiedlich sie thematisch auch waren. Unerm\u00fcdlich forderte Heinz Steinert Reflexion ein, Reflexion der gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse ebenso wie Reflexion des eigenen Tuns, der eigenen Arbeits- und Wirkungsbedingungen wie der von ihm als hochproblematisch eingesch\u00e4tzten Entwicklungen an den Universit\u00e4ten.<br><br>In seiner eigenen Auseinandersetzung mit der Kritischen Theorie fokussierte Heinz Steinert stets auf die Denkmodelle der Befreiung, die es in der theoretischen Praxis kritischer Theoretiker*innen zu rekonstruieren gilt. Nicht Musealisierung kritischen Denkens oder Fragen nach einer instrumentellen \u201eBrauchbarkeit\u201c, weder G\u00f6tzenverehrung noch der in Familienromanen kritischer Theorie so beliebte Versuch, Vergessene zu \u201eKlassikern\u201c zu erheben, \u201egerade nicht Traditionspflege, sondern Weiterarbeit an den Fragen und am Instrumentarium\u201c, wie Heinz Steinert selbst formulierte, stehen im Zentrum des Symposiums. Die Auseinandersetzung mit dem Steinert\u2018schen Werk soll zum kritischen Weiterdenken anregen.<br><br>Dieses Symposium will die wichtigsten Themenkreise des Werks von Heinz Steinert reflektieren und zur Diskussion stellen. Die Leitfragen sind bei allen Panels dieselben: Welche Aussagen hat Heinz Steinert getroffen? Woran k\u00f6nnen und sollen wir ankn\u00fcpfen? Welche kritischen Einw\u00e4nde ergeben sich? Im Symposium werden sowohl Kenner*innen des Werks von Heinz Steinert eingebunden, als auch dazu eingeladen, an den Arbeiten von Steinert anzukn\u00fcpfen, um sie f\u00fcr eigene Fragestellungen fruchtbar zu machen.&nbsp;<br><br>Jedes&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.heinzsteinertsymposium.at\/WP\/?page_id=68\">Panel<\/a>&nbsp;wird durch ein Eingangsstatement er\u00f6ffnet, das die Verbindung des Themas zum Werk Heinz Steinerts herstellt und die Diskussion zwischen drei bis vier Diskutant*innen pro Panel einleitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#dff1f9\"><a href=\"https:\/\/agso.uni-graz.at\/steinert-symposium\/panels\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/agso.uni-graz.at\/steinert-symposium\/panels\/\">Zu den Panels<\/a> ><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:173px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heinz Steinert hat ein umfassendes, breit gef\u00e4chertes wissenschaftliches Werk hinterlassen. 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