Soziologie in Österreich

 

 

 

 

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Franz Seuchter

Österreich, 20. Jahrhundert

Journalist und nationalsozialistischer Funktionär

Angehöriger des weiteren sogenannten Spannkreises

Franz Seuchter studierte an der Universität Wien, wo er aufgrund der Arbeit »Die Freiheitsidee in Deutschland an der Wende des 18. zum 19. Jahrhundert« 1937 zum Dr. phil. promoviert wurde. Er war Wiener Kreisführer des »Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes« (NSDStB), wobei er Ende der 1920er Jahre seine Schulungsabende in den Räumen des Seminars seines Lehrers Othmar Spann (1878–1950) abgehalten haben soll.

Nach dem Verbot der »Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei« (NSDAP) in Österreich wurde Franz Seuchter 1933 bis 1935 Landesführer des nunmehr illegalen »Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes«. Er wurde wie auch ein anderes Mitglied des Spannkreises, nämlich Adalbert Spann (1907–1942), vom Ständestaatregime im April 1934 verhaftet und in das sogenannte Anhaltelager Wöllersdorf (heute Wöllersdorf-Steinabrückl, Niederösterreich) eingeliefert. Nach seiner Freilassung war er weiterhin politisch aktiv und arbeitete als Schriftleiter in Wien.

 

Selbstständige Publikationen

● Die Freiheitsidee in Deutschland an der Wende des 18. zum 19. Jahrhundert. Eine geistesgeschichtliche Untersuchung. Wien 1937, II, 172 S., Maschinenschrift. Philosophische Dissertation an der Universität Wien 1937.

Copyright © 2013 Reinhard Müller, Graz
Stand: Mai 2012